Ist Krebs als Krankheit nicht symtomatisch für unser Gesellschaftssystem ? Unbeschränktes Wachstum als Ziel ?

25.01.2012 Gepostet in Gewinnerwartungen

Frage von Jocolibri: Ist Krebs als Krankheit nicht symtomatisch für unser Gesellschaftssystem ? Unbeschränktes Wachstum als Ziel ?
Wenn wir uns die Gewinnerwartungen anschauen, die von unendlichem Wachstum ausgehen, obwohl das real gar nicht möglich und erstrebenswert erscheint.
@Sara sehr angenehme Ausführungen
Jetzt haben die doch meine Frage gelöscht, gibt es das denn, wg. Unsinn und Übertreibung
in Philosophie ? Was geht denn hier ab ?
2 Antworten und ich kann mich mit der BA entscheiden, beide haben sie verdient und so laß ich die Community entscheiden, wünsch euch beiden Glück LG Jo

Beste Antwort:

Answer by Sara
Ich kann dir das nicht beantworten…finde es aber eine sehr interessante These die sich irgendwie stimmig an fühlt.
Der Mensch geht nach aussen…möchte immer mehr an materiellen Gütern erlangen im übertragenen Sinne auch das Geschwür (nährt sich…braucht auch was von aussen um genährt zu werden)….bin gerade am Überlegen…und beides ist nach aussen sichtbar zu machen…manche Menschen brauchen auch dieses Sichtbar machen damit sie die Energie in positiven oder negativen bekommen. Der eine kauft es sich vielleicht damit er Wertschätzung bekommt…..der Kranke holt sich auch die Energie indem er sein eigenes Leid als Mittelpunkt nimmt um Beachtung zu bekommen…vergessen wird dabei immer, dass alles im inneren liegt…alles schon vorhanden ist und nur nach aussen kompensiert wird.
Ich finde deine Fragen toll….in dieser Richtung geht mir hier so einiges ab.
Leider….und ich weis man darf nicht bewerten…es sind viele Menschen noch nicht bereit dafür.

Ärgere dich nicht…da haben dich wahrscheinlich 3 user gemeldet, dann bist de draussen.
Wie gesagt….siehe meinen letzten Satz:))

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Ein Kommentar zu “Ist Krebs als Krankheit nicht symtomatisch für unser Gesellschaftssystem ? Unbeschränktes Wachstum als Ziel ?”

  1. mannimanaste schreibt:

    Soviel ich weiß, ist Krebs nicht das Phänomen, dass Zellen im Körper wuchern, sich also vom Organismus nur noch ernähren lassen, ohne ihre ursprünglich genetisch programmierte Funktion weiterhin zu erfüllen, sondern das Versagen der körpereigenen Systeme, die diese Zellwucherungen stoppen, bevor es zu schädlichen Auswirkungen kommt.

    Anders ausgedrückt:
    Das Verhalten der Zellen, hin und wieder zu krebsartigen Wucherungen zu neigen, ist völlig normal, und nicht die Krankheit Krebs. Eigentlich hat jeder Mensch dauernd solche Zellwucherungen, also quasi Krebs im Anfangsstadium. Ebenso wie wir auch alle dauernd Bakterien in uns haben, von denen man eigentlich Lungenentzündung bekommen kann.
    Wenn wir gesund sind, bedeutet das nicht, dass wir keine solche Bakterien oder Viren in uns haben, oder keine krebsartig wuchernden Zellen, sondern, dass unsere körpereigenen Kontroll- und Abwehrsysteme das alles immer wieder im Keim ersticken und somit die Ordnung im Gesamtsystem Körper erhalten.

    Übersetzt man das auf die gesellschaftliche Analogie Deiner Frage, sind es also nicht die Gewinnerwartungen oder der Egoismus der einzelnen Menschen, die den gesellschaftlichen “Krebs” bewirken (den es zweifellos gibt), sondern die fehlenden Kontroll- und Abwehrsysteme dagegen. Wir sind als Menschheit so ähnlich wie ein Organismus ohne Kopf.

    Obwohl es nicht ‘chick’ ist, FÜR Globalisierung zu sein, bin ich grundsätzlich ein ausgesprochener Befürworter der selben. Was sagt denn das Wort? Global kommt von Globus, und damit ist einfach unser runder ganzheitlicher Heimatplanet Erde gemeint. Und je eher wir erkennen, dass wir hier als Menschheit gemeinsam auf diesem EINEN Planeten zusammen durch das Universum reisen (als kleine Kabine des Raumschiffs “Sonnensystem”), desto eher werden wir uns der Notwendigkeit einer globalen Regierung bewusst werden. Dann gibt es auf der ganzen Erde nur noch Bundesländer, und die Erde selbst ist der Bund! :)

    Und erst dann bestehen Chancen für funktionierende Kontroll- Abwehr und Heilungssysteme, die das ansich normale zeitweise krebsartige Verhalten der einzelen Menschen und Menschengruppen in unschädlichen Grenzen hält.

    Auch wenn es sich ein bisschen nach einem globalen Polizeistaat anhören mag, bin ich dennoch der Ansicht, dass dies auch in positiver Weise möglich sein muss. Ich bin halt immer noch ein Idealist! :)

    Viele Grüße,
    Martin


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